Funktion: Öffentlicher Bau
Ort: Wien, W
Art des Bauvorhabens: Neubau
Status: Wettbewerb | Anerkennung

Der Neubau der Hauptfeuerwache Leopoldstadt wird als kompakter, L-förmiger und zum Hof hin orientierter Baukörper ausgebildet. Städtebaulich bildet der Baukörper Raumkanten zur Engerthstraße und leicht schräg abgesetzt zur Kafkastraße. Durch die schräg abgesetzte Anordnung des Baukörpers entlang der Kafkastraße wird eine platzartige Aufweitung des Gebäudevorfeldes im Kreuzungsbereich der Kafkastraße und der Vorgartenstraße erzielt.

Funktion: Öffentlicher Bau
Ort: Wien, W
Art des Bauvorhabens: Neubau
Status: Wettbewerb | Anerkennung 

Wettbewerb: 05-08|2014

NRFgesamt: 6.200 m²
Baukosten: 14,8 Mio.

Auftraggeber: MA 68  Wien

Architektur: PLOV Architekten ZT GmbH.

Mitarbeit: Alexey Kostenko, Verena Suhm

Visualisierung: PLOV ZT

Der Neubau der Hauptfeuerwache Leopoldstadt wird als kompakter, L-förmiger und zum Hof hin orientierter Baukörper ausgebildet. Städtebaulich bildet der Baukörper Raumkanten zur Engerthstraße und leicht schräg abgesetzt zur Kafkastraße. Durch die schräg abgesetzte Anordnung des Baukörpers entlang der Kafkastraße wird eine platzartige Aufweitung des Gebäudevorfeldes im Kreuzungsbereich der Kafkastraße und der Vorgartenstraße erzielt.

Der Bereich zur Vorgartenstraße wird von Bebauung frei gehalten und ermöglicht Einblicke in den Innenhofbereich der Anlage sowie die übersichtliche und großzügig dimensionierte Ausfahrt für die Einsatzfahrzeuge. Der bestehende Übungsturm wird als Solitär freigestellt und bildet einen prägnanten Hochpunkt an der Vorgartenstraße. Eine Geländekante markiert den Übergang vom öffentlichen Straßenbereich der Vorgartenstraße zum nicht zugänglichen Hofbereich. Eine Glaswand stellt in dem Bereich zugleich Schallschutz, Einsehbarkeit und Zutrittssicherheit sicher. Das Erdgeschoß des Gebäudes wird als 'gläserner' Sockel ausgebildet und ermöglicht spannende Einblicke in das Geschehen in den Fahrzeughallen.

Großes Augenmerk wird auf eine klare und einfache Organisation der Raumabfolgen und eine kurze und kreuzungsfreie Wegeführungen gelegt.

Städtebauliche Einbindung

Die Bebauung fügt sich winkel- bzw. riegelförmig in die Stadtstruktur ein. Im Bereich der Vorgartenstraße wird die Blockrandstruktur gebrochen und frei von Bebauung gehalten um Einblicke in die Abläufe zu gewährleisten. Der freigestellte Übungsturm bildet einen prägnanten Hochpunkt an der Vorgartenstraße.

Raum und Funktionskonzept

Der Einsatzbereich ist strikt von der Verwaltung mit Parteienverkehr entflochten: Der Nachrichtendienst und der Übergaberaum sind zentral im Erdgeschoss am Angelpunkt des Gebäudewinkels zwischen den Fahrzeughallen untergebracht und stellen Übersicht über Einfahrten und Innenhof sicher.

Einblick - Durchblick - Ablauf

Der Bereich zur Vorgartenstraße wird von Bebauung frei gehalten und ermöglicht Einblicke in den Innenhofbereich. Eine Glaswand stellt Schallschutz, Durchblicke und Zutrittssicherheit her. Das Erdgeschoß wird als ‚gläserner‘ Sockel ausgebildet und ermöglicht Einblicke in die täglichen Abläufe.

Lage im Ort

Erdgeschoss

Zwischengeschoss

1. Obergeschoss

2. Obergeschoss

Ansicht A

Ansicht B