Funktion: Schulbau
Ort: Pyhra, NÖ
Art des Bauvorhabens: Neubau und Zubau
Status: Wettbewerb | 4. Platz

In funktioneller Hinsicht wird das Hauptaugenmerk darauf gelegt, dass Bestand und Erweiterung zu einer ganzheitlichen Einheit verwoben werden (zusammen gedacht). Die zentralen Einheiten bilden die Schaltstelle und neue Mitte des Wohn- und Schulhauses und sind (horizontal und vertikal) zentral im Haus angeordnet. In baulicher und architektonischer Hinsicht wird auf klare Schnittstellen zwischen Bestand und Neubau gelegt.

Funktion: Schulbau
Ort: Pyhra, NÖ
Art des Bauvorhabens: Neubau und Zubau
Status: Wettbewerb | 4. Platz 

Wettbewerb: 09|2018
NRF gesamt: 5.940 m²
BGF gesamt: 6.660 m²

Auftraggeber: Land Niederösterreich

Architektur: PLOV Architekten ZT GmbH
Mitarbeit: Manfred Thallner, Adrienn Holnthoner, Maria Hamann

Visualisierung: Janusch

In funktioneller Hinsicht wird das Hauptaugenmerk darauf gelegt, dass Bestand und Erweiterung zu einer ganzheitlichen Einheit verwoben werden (zusammen gedacht). Die zentralen Einheiten bilden die Schaltstelle und neue Mitte des Wohn- und Schulhauses und sind (horizontal und vertikal) zentral im Haus angeordnet. In baulicher und architektonischer Hinsicht wird auf klare Schnittstellen zwischen Bestand und Neubau gelegt.

DIE SCHULE – praxisnaher Unterricht mit Außenbezug. Die Schulfunktionen befinden sich zur Gänze am Niveau -1. Die Lehrküche und der Raum für die Servierkunde sind im direkten Anschluss an den Bestand angeordnet um bestmögliche Synergien für die Anlieferung und Logistik aller Küchenbereiche zu erzielen. Die Unterrichtsräume sind rund um den begrünten Innenhof angeordnet. Nebenräume ohne Belichtungserfordernisse sind im Norden zum Hang angeordnet. Der Zugang zu den Umkleiden für Praxisbekleidung erfolgt von außen kommend am selben Niveau wie die Schulfunktionen im Nordwesten des Gebäudes über eine große Schmutzschleuse. Die Schmutzschleuse und die Garderoben sind unmittelbar mit dem Stiegenhaus verbunden, sodass auch eine optimale Verbindung vom Haupteingang und von der Garderobe für halbinterne Schüler zur Schmutzschleuse und zu den Garderoben für Praxisbekleidung (ohne Querung von Sauberbereichen) gewährleistet ist.

DIE WOHNGRUPPEN – Abwechslung, Übersicht, Blickbezüge. Die 3 Wohngruppen sind L-förmig angeordnet. Das Aufsichtszimmer ist jeweils im Zentrum dieser verortet. Differenzierte und abwechslungsreiche Gangbereiche sind jeweils über am Gangende liegende Aufenthaltsbereiche oder Terrassen belichtet und lassen Ausblicke ins Grüne zu. Nischen schaffen intime Vorbereiche zu den Zimmern. Optional zum vorgegebenen Raum- und Funktionsprogramm wird in jedem Wohngeschoss eine Gemeinschaftsküche vorgeschlagen. Verglaste Atrien schaffen spannende Blickbezüge zwischen den Geschossen und verhindern zugleich akustische Beeinträchtigungen und Störungen der Funktionsbereiche untereinander.

Neue Mitte

Gebäudeorganisation

Raummodule

Lage im Ort

Untergeschoss

Erdgeschoss

Obergeschoss

Ansicht Nord-West

Schnitt BB