Funktion: Dienstleistungszentrum
Ort: Gmunden, OÖ
Art des Bauvorhabens: Neubau
Status: Wettbewerb | 2. Platz

Die Konzeption des Dienstleistungszentrums Gmunden erfolgt als klares und kompaktes Baukörperensemble, welches sich in drei riegelförmige Baukörper gliedert. Die Anordnung der Gebäude gliedert sich rund um einen gemeinsamen Innenhof wobei das Hauptaugenmerk auf die Schaffung eines ausgewogenen proportionierten Gebäudeensembles gelegt wurde.

Funktion: Dienstleistungszentrum
Ort: Gmunden, OÖ
Art des Bauvorhabens: Neubau
Status: Wettbewerb | 2. Platz 

Wettbewerb: 09 -11 | 2016

NRFgesamt: 6.671 m²
Baukosten: 15,4 Mio.

Auftraggeber:
Landes-Immobilien GmbH, Linz

Architektur: PLOV Architekten ZT GmbH.

Mitarbeit: Elisabeth Etzler, Renata Jung

Die Konzeption des Dienstleistungszentrums Gmunden erfolgt als klares und kompaktes Baukörperensemble, welches sich in drei riegelförmige Baukörper gliedert. Die Anordnung der Gebäude gliedert sich rund um einen gemeinsamen Innenhof wobei das Hauptaugenmerk auf die Schaffung eines ausgewogenen proportionierten Gebäudeensembles gelegt wurde.


Der nordwestliche Baukörper entlang der Theresienthalstraße wird von der Straße abgerückt positioniert und schafft so eine unbebaute Vorfläche zwischen Grundgrenze (Gehsteig) und anschließendem Gebäude. Der Zugang zum Amtshaus erfolgt über diese Vorfläche. Der südliche Baukörper setzt direkt an den Bestand der Tunnelüberwachungszentrale an und schließt das Grundstück und den Hof im Süden ab. Der nordöstliche Baukörper ist zentral am Grundstück angeordnet.

Die Zufahrt für den Betriebsverkehr erfolgt im Norden. Die Zufahrt für Bedienstete erfolgt getrennt vom Betriebsverkehr südlich im Bereich der bestehenden Tunnelüberwachungszentrale. Die Stellplätze für das Amtshaus sind in der unbebauten Vorfläche angeordnet. Durch die zentrale Anordnung des Werkstättengebäudes am Grundstück wird die Durchfahrbarkeit für die KFZ-Garage und die Umfahrbarkeit des Gebäudes zur optimalen Bedienung der Lager und Werkstätten optimal gewährleistet.

Das ausgewogen proportionierte Gebäudeensembles wird durch eine unaufgeregte und ruhige architektonische Sprache betont. Es wird ein der Bauaufgabe angemessenes, hochwertiges Erscheinungsbild angestrebt. Wenige Materialien werden in klarer Komposition verwendet. Außen dominieren Sichtbeton, unbehandeltes Holz und Glas. Die Garagen und Werkstätten sind geprägt durch Beton und beschichtete Flächen. Im Amtshaus kommen warme und heimelige Materialien und Beläge zum Einsatz die eine angenehme Atmosphäre für die Bediensteten und die Besucher vermitteln. Die Staffelung der Raumhöhen und der Niveaus im Schnitt wird ausgenutzt um intensiv bepflanzte Grünflächen (ausreichender Humusaufbau) auf den Dachflächen der Gebäude anzuordnen.

Städtebauliche Einbindung

Die Konzeption des Dienstleistungszentrums Gmunden erfolgt als klares und kompaktes Baukörperensemble, welches sich in drei riegelförmige Baukörper gliedert. Die Anordnung der Gebäude gliedert sich rund um einen gemeinsamen Innenhof wobei das Hauptaugenmerk auf die Schaffung eines ausgewogenen proportionierten Gebäudeensembles gelegt wurde

Funktionen und Wegeführung

Die Zufahrt für den Betriebsverkehr erfolgt im Norden. Die Stellplätze für das Amtshaus sind in der unbebauten Vorfläche angeordnet. Durch die zentrale Anordnung des Werkstättengebäudes am Grundstück wird die Durchfahrbarkeit für die KFZ-Garage und die Umfahrbarkeit des Gebäudes zur optimalen Bedienung der Lager und Werkstätten optimal gewährleistet.

Grünflächen und Biodiversität

Rund 2000m² intensiv bepflanzte Grünflächen leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Standortökologie und zur Biodiversität. Drei große, jeweils über Garagen angeordnete Dachflächen ermöglichen ausreichend Aufbauhöhe für eine intensive Begrünung mit Sträuchern, Gräsern und Kleinbäumen. Dadurch wird die regionale Fauna (Bienen, Insekten, Vögel) gestärkt.

Lage im Ort

Erdgeschoss

1. Obergeschoss

2. Obergeschoss

Ansicht AA

Ansicht BB