Funktion: Schule
Ort: Wien
Art des Bauvorhabens: Zubau und Sanierung
Status: Wettbewerb | 2. Platz

Knapp daneben ist auch vorbei! Trotzdem: Ein spannender Bauplatz, eine herausfordernde Aufgabe und eine befruchtende Zusammenarbeit mit unseren Kollegen SteinkoglerAigner Architekten und dem Landschaftsarchitekten Erik Meinharter (Plansinn) führte zu einem auf den ersten Blick sehr einfachen Projekt mit hoher Qualität, frei nach dem Motto: „Das Beste ist nicht immer Einfach, aber das Einfache ist immer das Beste!“

Funktion: Schule
Ort: Wien
Art des Bauvorhabens: Zubau und Sanierung
Status: Wettbewerb | 2. Platz

Wettbewerb: 10 – 11|2014

BGFgesamt:5.773 m²
Baukosten: 8,7 Mio.

Auftraggeber: Magistratsabteilung 19 - Architektur und Stadtgestaltung, Wien

Architektur:
PLOV Architekten ZT GmbH. In Zusammenarbeit mit SteinkoglerAigner Architekten

Mitarbeit: Busra Koroglu

KonsulentInnen:
Plansinn GmbH. [Landschaftsarchitektur]

Visualisierung: PLOV ZT

Knapp daneben ist auch vorbei! Trotzdem: Ein spannender Bauplatz, eine herausfordernde Aufgabe und eine befruchtende Zusammenarbeit mit unseren Kollegen SteinkoglerAigner Architekten und dem Landschaftsarchitekten Erik Meinharter (Plansinn) führte zu einem auf den ersten Blick sehr einfachen Projekt mit hoher Qualität, frei nach dem Motto: „Das Beste ist nicht immer Einfach, aber das Einfache ist immer das Beste!“

Die Schule liegt im Zentrum einer Siedlungsanlage, weshalb den Grün- und Freiflächen eine wesentliche Bedeutung zukommt. Der Neubau wird am verbleibenden Bestand ausgerichtet und rückt weitestmöglich von der umgebenden Wohnbebauung ab, um qualitätsvolle Zwischenräume zu schaffen.

Der Zugang für die Schüler befindet sich im Nord-Osten des Schulareals über einen Verbindungsweg mit der Christian-Bucher-Gasse. Auf dem Schulgelände selbst werden die Kinder auf direktem Weg zentral ins Gebäude geleitet. Für die Lehrer und die Logistik erschließt sich die Schule über die Coulombgasse. Somit ist eine Entflechtung der Benutzerströme während des Schulbetriebs gewährleistet.

Das Schulgebäude ist in zwei Bereiche gegliedert, welche um einen Innenhof gruppiert sind. Während im Bestand vornehmlich die Nachmittagsbetreuung in den Freizeitklassen stattfindet, sind im dreigeschossigen Neubau die Unterrichtsräume untergebracht. Verbunden werden die beiden Gebäudeteile durch einen ebenerdigen Bauteil, der für den Ablauf wesentliche Funktionen wie Speisesaal und Garderobe beherbergt. Dadurch wird ein optimaler Tagesablauf erreicht, an dessen Beginn und Ende der Eingang ideal verörtlicht ist.

Im neu errichteten Gebäudeteil befinden sich im Untergeschoss ist der Bereich Sport und Bewegung, welcher über die Lufträume der Sportsäle mit den Allgemeinflächen im Erdgeschoss und den Innenhof in Beziehung tritt. Das Untergeschoss ist für eine externe Nutzung auch von außen erschlossen.

Im Erdgeschoss finden die Lehrerräumlichkeiten, die Administration sowie zentrale Funktionen der Ganztagsbetreuung ihren Platz. Der Speisesaal ermöglicht durch seine Offenheit eine Verbindung des Innenhofs mit der vorgelagerten Freifläche. Dieser Bereich kann speziell auch für Veranstaltung unterschiedlich bespielt werden und ist durch einen separaten Zugang direkt von außen zugänglich.

Über eine zentrale Treppe gelangt man vom Erdgeschoss in die Klassengeschosse. Im ersten und zweiten Obergeschoss sind die Unterrichtsräume ringförmig um ein zentrales Atrium angeordnet. In der gut belichtete Innenzone liegen die multifunktionalen Räume, die nach Möglichkeit den Schüler zugänglich sein sollen und in den Pausen als zusätzliches Aufenthaltsangebot genutzt werden könnten.

Städtebauliche Einbindung

Die Schule liegt im Zentrum einer Siedlungsanlage, weshalb den Grün- und Freiflächen eine wesentliche Bedeutung zukommt. Der Neubau wird am verbleibenden Bestand ausgerichtet und rückt weitestmöglich von der umgebenden Wohnbebauung ab, um qualitätsvolle Zwischenräume zu schaffen.

Modular und flexibel

Im ersten und zweiten Obergeschoss sind die Unterrichtsräume ringförmig um ein zentrales Atrium angeordnet. In der gut belichteten Innenzone liegen die multifunktionalen Räume, die nach Möglichkeit den Schüler zugänglich sein sollen und in den Pausen als zusätzliches Aufenthaltsangebot genutzt werden könnten.
 

Bauetappen

Das bestehende Schulgebäude wird verkleinert, sodass der Schulbetrieb noch garantiert ist. Daneben wird der gesamte Klassen- und Turnsaaltrakt in einer Bautappe errichtet. Nach Inbetriebnahme des Neubaus wird der Bestand auf seine endgültigen Ausmaße reduziert. Als letzte Bauetappe werden die Verbindungsteile errichtet.

Lage im Ort

Erdgeschoss

1. Obergeschoss

2. Obergeschoss

Schnitt